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Bildnerisches Gestalten

Schwerpunktfach Bildnerisches Gestalten

Profil

 

Das Schwerpunktfach Bildnerisches Gestalten wendet sich an GymnasiastInnen, die ein grosses Interesse an Gestaltung und Kunst mitbringen, gerne kreativ tätig sind und Freude beim Ausdruck mit Bildnerischen Mitteln entwickeln.
Ein gewisses gestalterisches Talent ist dabei sicher nötig, viel wichtiger aber sind Offenheit und die Bereitschaft, Neues und noch Unbekanntes kennenzulernen, und sich ein breites, praktisches wie theoretisches Wissen über Kunst und Gestaltung anzueignen und weiterzuentwickeln.

SchwerpunktfachschülerInnen BG sind initiativ, selbständig, streben vermehrt eigene Sichtweisen an und lernen, selbständige Projekte zu planen und zu realisieren. Diese Kreativität macht sie handlungsfähig und verhilft ihnen dazu, sich selber und die Umwelt bewusster wahrzunehmen und mit gestalterischen Mitteln auszudrücken. Für alle gestalterischen Berufe ist das SF BG eine ideale Vorbereitung. Aber auch für andere Berufsrichtungen, besonders für pädagogische Berufe, bietet das SF BG interessante Möglichkeiten, da es eine gesamtheitliche Persönlichkeitsentwicklung ermöglicht und Eigeninitiative und Kreativität heute in vielen Berufen gefragt sind.

 

Inhalte

 

Das SF BG vermittelt Kenntnisse und Fertigkeiten in vielen zwei- und dreidimensionalen gestalterischen Bereichen: Zeichnen, Malen, Drucktechniken, Grafik und Schrift, Plastisches Gestalten, Fotografie, Film und Digitale Bildbearbeitung.
Dazu kommen Kunst- und Architekturgeschichte, Gestaltungslehre, Wahrnehmungstheorie und Kenntnis verschiedener Kunstkonzepte und –formen. Ab der Sekunda setzen auch Technisches und Textiles Gestalten mit dem Schwerpunkt Design ein – eine Spezialität des Gymnasiums Oberaargau!

Kunst- und Kulturgeschichte spielt eine besonders wichtige Rolle, sie wird an der gestalterischen Maturitätsprüfung auch geprüft. Sie vermittelt nicht nur einen Überblick über die Jahrhunderte und Stile vom Altertum bis zur Zeitgenössischen Kunst, sondern führt auch zur spannenden Auseinandersetzung mit einzelnen Künstlern und ihrem Werk. Hier wird eine gewisse Offenheit moderner und zeitgenössischer Ausdrucksweise gegenüber erwartet.

 

Strukturen

 

Zwei Kurse pro Woche werden im Klassenverband in unseren gut ausgerüsteten Fachräumen abgehalten, in einem Semester mit Klassen-Halbierung (Quarta / Tertia: 3 Wochenlektionen, Sekunda / Prima: 4 Wochenlektionen). Ausstellungs-, Museumsbesuche und Exkursionen vertiefen und ergänzen vor allem die Kunstgeschichte auf wertvolle Weise. In jährlich stattfindenden Studienwochen können bestimmte Bereiche noch intensiver erfahren werden, auch im Ausland.

Zentral für die Entwicklung einer persönlichen Ausdrucksweise ist das Arbeitsbuch. Das schwarze Skizzenbuch (Format A4) wird semesterweise beurteilt und gefüllt mit eigenständigen Gestaltungen, die ausserhalb des Unterrichts entstehen. Die Arbeitsbücher dokumentieren über die drei Jahre die gestalterische Entwicklung und sollen Einblick geben in Themen, die die SuS gerade beschäftigen; das Buch wird so ein gestalterisches Tagebuch und Zeitdokument.

Nach dem Vermitteln von Grundlagen wird vermehrt auch themenbezogen selbständig geplant, werden Ideen realisiert und präsentiert. Ein Konzept erarbeiten, einen gestalterischen Prozess mit offenem Ausgang strukturieren und steuern können, das sind Fähigkeiten, die bis zur Matura erreicht werden sollen. Am SF BG unterrichten verschiedene Lehrkräfte eine Klasse; der Wechsel zwischen unterschiedlichen Lehrpersonen führt zu vielfältigen Blickweisen und hat sich sehr bewährt, aus unserer wie auch aus der Sicht unserer SchülerInnen. Das Kollegium BG besteht aus Andrea Beckel, Rolf Martens, Annie Ryser und Christoph Schuler.

Die allermeisten gestalterischen Studiengänge (und auch viele Lehrberufe) verlangen als Vorbedingung den Vorkurs bzw. das Propädeutikum. Die Aufnahme dazu geht über eingereichte Arbeiten und eine Eintrittsprüfung.
Im SF BG können wir Interessierte gezielt vorbereiten und fördern; natürlich schaffen ausserordentlich Begabte die Prüfung auch ohne grosse Vorbereitung, aber die Wahl des Schwerpunktfaches oder zumindest des Ergänzungsfaches erhöhen die Chancen einer erfolgreichen Eintrittsprüfung.

Folgende gestalterischen Studienrichtungen werden angeboten:

Kunst / Fine Arts
Visuelle Kommunikation /Communication Design
Konservierung und Restaurierung
Vermittlung in Kunst und Design / Art Education
Ausserhalb des Kantons werden auch andere Richtingen, wie z.B. Audiovisuelle Medien,
Industrial Design, Scientific Visualisation, Style & Design etc. angeboten.

Viele Schülerinnen und Schüler wählen ebenfalls das SF BG, um dann mit einer Vertiefung im Bereich der Gestaltung eine Lehre in einem gestalterischen oder kunsthandwerklichen Bereich zu beginnen. Ebenfalls gut vorbereitet sind die SuS für ein Architekturstudium. Traditionell studieren jeweils viele unserer Abgänger in die Lehrer- und Lehrerinnenbildung; die gestalterischen und kreativen Fähigkeiten sind in diesen Berufen nach wie vor wichtig und können an der PH kaum nachgeholt werden.

Interne Links

educanet2

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EventoWeb

Bibliothekskatalog

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SharePoint

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(Anleitung im SharePoint unter "Helpdesk", "Anleitungen")